mediX informiert – Aktuelles zur Coronavirus-Epidemie

Die Coronavirus-Epidemie stellt uns alle vor grosse Herausforderungen. mediX hat sich deshalb entschlossen, hier über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und wichtige Fragen zu beantworten, die uns aus der Praxis erreichen. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

1. Umgang mit Erkrankten/Infizierten

1.1. Wann ist eine Person ansteckend?
1.2. Was mache ich als Gesundheitsfachperson nach einem Kontakt mit einer COVID-19 positiv getesteten Person?
1.3. Was ist einer Person zu empfehlen, die erklärt, mit einem COVID-19-Fall in Kontakt gekommen zu sein?
1.4. Sollen/müssen Risikopatienten der Arbeit fernbleiben? (Mit Liste der Risikopatienten) 
1.5. Wie sollen sich Angehörige von Risikopatienten verhalten?

2. Test auf SARS-CoV-2

2.1. Test auf SARS-CoV-2
2.2. Welche Schutzmassnahmen sind bei Durchführung des SARS-CoV-2-Abstriches in der Praxis erforderlich?
2.3. Kostenübernahme PCR
2.4. Soll/kann eine serologische Testung durchgeführt werden? Aktuell offene Fragen (15.04.2020)

3. Praxisbetrieb

3.1. Wie mache ich meine Praxis fit für COVID-19?
3.2. Welche Behandlungen dürfen in Arztpraxen durchgeführt werden?
3.3. Dürfen Ärztinnen und Ärzte älter als 65 Jahre weiter praktizieren?
3.4. Was ist beim Umgang mit Medikamenten für grippale Infekte zu beachten? 
3.5. Können die Qualitätszirkel weitergeführt werden?
3.6. Patienteninformation: Medizinische Hygienemaske anlegen und abnehmen
3.7. mediX Schutzkonzept zum Betrieb von Arztpraxen

4. Spezielle Patientengruppen und medizinische Fragen

4.1. Was ist bei immunsupprimierten Patienten zu beachten?
4.2. Darf Ibuprofen nicht an Covid 19-positiv getestete Patienten verordnet werden?
4.3. Welche chronischen Lungenkrankheiten bedeuten ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf?
4.4. Haben Patienten mit Hypertonie ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf?

5. Dokumente/Formulare

6. Wichtige Informationsquellen (weblinks)

7. Pressespiegel

8. Impressum

1. Umgang mit Erkrankten/Infizierten

Die Infektiosität beginnt 2 Tage vor Einsetzen der Symptome und endet 4–5 Tage nach Beginn der Symptome!  Der PCR-Test verliert ab der 2. Woche nach Symptombeginn an Sensitivität. (Mitteilung Prof. Drosten, Berlin)

  • Gesundheitsfachpersonen, die ungeschützt Kontakt mit einem bestätigen Fall hatten, arbeiten weiter, tragen ständig eine Maske und achten auf einwandfreie Händehygiene. Sie überwachen ihren Gesundheitszustand, bei Auftreten von Symptomen lassen sie sich testen und bleiben der Arbeit fern (–> Swissnoso v. 15.3.2020)
  • COVID-19-positiv getestete Gesundheitsfachpersonen mit schweren Symptomen (Fieber, Husten oder Atembeschwerden, allgemeines Krankheitsgefühl) können 10 Tage nach häuslicher Isolation und Besserung der Symptome für 48 Stunden ihre Arbeit wieder aufnehmen. Grundsätzlich ist für eine Wiederaufnahme der Arbeit kein negativer Abstrich erforderlich! 

Quelle: Swissnoso (17.04.2020)

  • Alle, die mit Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung im gleichen Haushalt leben oder die Intimpartner des Falles, sollten sich freiwillig 10 Tage in Quarantäne begeben –> Anweisungen zur Selbst-Quarantäne (BAG)
  • Hat die Person keine Symptome, ist ein Test nicht indiziert
  • Wenn Symptome einer akuten Erkrankung der Atemwege (z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen auftreten, sollten
    • Alle Personen selbstständig zuhause bleiben (–> Anweisungen zur Selbst-Isolation)
    • Besonders gefährdete Personen umgehend eine Ärztin/einen Arzt anrufen
    • Alle anderen Personen nur dann eine Ärztin/einen Arzt anrufen, wenn sich die Symptome verschlimmern

Verordnung Corona 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) vom 21.03.20, aktualisiert am 27.04.2020


Kapitel 5: Besonders gefährdete Personen, Art. 10b Grundsatz

  1. Besonders gefährdete Personen sollen zu Hause bleiben und Menschenansammlungen meiden. Verlassen sie das Haus, so treffen sie besondere Vorkehrungen, um die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und soziale Distanz einhalten zu können.

  2. Als besonders gefährdete Personen gelten Personen ab 65 Jahren und Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs.

  3. Die Kategorien nach Absatz 2 werden in Anhang 6 anhand medizinischer Kriterien präzisiert. Diese Liste ist nicht abschliessend. Eine klinische Beurteilung der Gefährdung im Einzelfall bleibt vorbehalten. Aktualisiert 05.08.2020: Schwangere gehören auch zu den Risikopatientinnen

Quelle: COVID-2-Verordnung, Kapitel 5, Liste der Risikopatienten (Anhang 6)

Kapitel 5: Besonders gefährdete Personen, Art. 10c Pflicht der Arbeitgeber 

  1. Der Arbeitgeber ermöglicht seinen besonders gefährdeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ihre Arbeitsverpflichtungen von zu Hause aus zu erfüllen. Er trifft zu diesem Zweck die geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen.

  2. Ist es nicht möglich, die angestammte Arbeitsverpflichtung von zu Hause aus zu erfüllen, so weist der Arbeitgeber der betroffenen Arbeitnehmerin oder dem betroffenen Arbeitnehmer in Abweichung vom Arbeitsvertrag bei gleicher Entlöhnung eine gleichwertige Ersatzarbeit zu, die von zu Hause aus erledigt werden kann. Er trifft zu diesem Zweck die geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen.

  3. Ist aus betrieblichen Gründen die Präsenz besonders gefährdeter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort ganz oder teilweise unabdingbar, so dürfen diese in ihrer angestammten Tätigkeit vor Ort beschäftigt werden, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
    a. Der Arbeitsplatz ist so ausgestaltet, dass jeder enge Kontakt mit anderen Personen ausgeschlossen ist, namentlich indem ein Einzelraum oder ein klar abgegrenzter Arbeitsbereich unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von 2 Metern zur Verfügung gestellt wird.
    b. In Fällen, in denen ein enger Kontakt nicht jederzeit vermieden werden kann, werden angemessene Schutzmassnahmen nach dem STOP-Prinzip ergriffen (Substitution, technische Massnahmen, organisatorische Massnahmen, persönliche Schutzausrüstung).

  4. Ist es nicht möglich, die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach den Absätzen 1–3 zu beschäftigen, so weist ihnen der Arbeitgeber in Abweichung vom Arbeitsvertrag bei gleicher Entlöhnung eine gleichwertige Ersatzarbeit vor Ort zu, bei der die Vorgaben nach Absatz 3 Buchstaben a und b erfüllt sind.

  5. Bevor der Arbeitgeber die vorgesehenen Massnahmen trifft, hört er die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an.

  6. Die betroffene Arbeitnehmerin oder der betroffene Arbeitnehmer kann die Übernahme einer ihr oder ihm zugewiesenen Arbeit ablehnen, wenn der Arbeitgeber die Voraussetzungen nach den Absätzen 1–4 nicht erfüllt oder wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus trotz der vom Arbeitgeber getroffenen Massnahmen nach den Absätzen 3 und 4 aus besonderen Gründen als zu hoch für sich erachtet. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

  7. Ist es nicht möglich, die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach den Absätzen 1–4 zu beschäftigen, oder lehnen diese die zugewiesene Arbeit im Sinne von Absatz 6 ab, so stellt der Arbeitgeber sie unter Lohnfortzahlung frei.

  8. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer machen ihre besondere Gefährdung durch eine persönliche Erklärung geltend. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

Quelle:  COVID-2-Verordnung Kapitel 5

Musterbrief Beurlaubung gefährdeter Personen (Risikopatienten): Attestvorlage

Praktischer Hinweis

  • Man muss die Verordnung nicht in jedem Fall streng interpretieren. Aber gemäss VO hat der Arbeitnehmer das Recht, sich unter Lohnfortzahlung beurlauben zu lassen, wenn die obigen Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Arbeit nicht erfüllt werden können. Man kann ihm z. B. bei leichter, gut eingestellter Hypertonie erklären, dass in seinem Fall das Risiko nicht erhöht ist. Nach entsprechender Aufklärung kann sich ein Patient bei sonst guter Risikoeinschätzung über die Verordnung hinwegsetzen. Wenn er aber ein Zeugnis wünscht, hat er das Recht darauf. Man attestiert dem Patienten, dass er z. B. Hypertonie hat. Wie lange er fehlt, ist aus unserer Sicht nicht zu beurteilen.

Besteht ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko in einem gemeinsamen Haushalt, so sollen die Hygieneregeln wirklich konsequent eingehalten werden. Bei stark erhöhtem Erkrankungsrisiko ist eine vorübergehende Kontaktsperre zu überlegen.

2. Test auf SARS-CoV-2

Hinweis: Personen mit engem Kontakt zu einem Covid-19 Fall, die asymptomatisch sind und unter behördlicher Quarantäne stehen, können ebenfalls getestet werden (mittels PCR und/oder Serologie). Die Testindikation wird durch die zuständige kantonale Stelle (Kantonsarzt oder von ihm beauftragter Contact Tracing Service) gestellt.

Informationen zur Beprobungsstrategie des BAG siehe auch Kapitel 2.3.

Video: Durchführung des Coronavirus-Tests in der Praxis.

Gültig ist die jeweilige kantonsärztliche Regelung

  • Im Kanton Zürich ist die gemäss Kantonsarzt und Spitalhygieniker Prof. Hugo Sax bei der Abnahme des Tests eine chirurgische Gesichtsmaske, Handschuhe und eine Schutzbrille zu tragen, die nach Flächendesinfektion wieder verwendet werden kann. Weitere Schutzmassnahmen werden nicht empfohlen
  • Es soll mit einem flexiblen Watteträger ein Nasopharyngeal- und ein Rachenabstrich durchgeführt werden (wegen Ressourcenknappheit den gleichen Watteträger für beide Abstriche verwenden). 
    Quelle: Ärzte-Testing «SARS-CoV19 – welches Material in welcher Situation».
    Video: Durchführung des Coronavirus-Tests in der Praxis.

Kostenübernahme für SARS-CoV-2-Analysen (Stand: 25.6.2020)

Der BR hat mitgeteilt, dass ab dem 25.6.2020 die Kosten für den Corona-PCR-Test gemäss Beprobungsstrategie, bei Meldung durch SwissCovidApp oder bei engem Kontakt zu einem Covid-19-Fall vom Bund übernommen werden (s. Abbildung des BAG unten).

Die Kriterien für die Beprobungsstrategie sind:

  • Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen) und/oder
  • Fieber ohne andere Ätiologie und/oder
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und / oder Geschmackssinns und/oder
  • Akute Verwirrtheit oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei älteren Menschen ohne andere Ätiologie.

Der Bund übernimmt für die ärztliche Leistung CHF 50.–. Diese wird der Krankenversicherung in Rechnung gestellt, die das Geld vom Bund zurückfordert. Es wird kein Selbstbehalt erhoben. Für Details zur Rechnungstellung siehe das  Faktenblatt Regelung der Kostenübernahme der Analyse auf SARS-CoV-2 und der damit verbundenen medizinischen Leistungen. Die Kosten für serologische Tests übernimmt der Bund nur auf ausdrückliche Anordnung des Kantonsarztes/der Kantonsärztin.

Die serologische Testung ist aktuell noch in der Validierungsphase. Schnelltests in der Praxis sollen vorerst noch nicht eingesetzt werden, ausser unter wissenschaftlicher Begleitung. Auch die Elisa-Tests der Grosslabors sind noch in der Validierungsphase und sollen nur im Rahmen einer wissenschafltichen Begleitung veranlasst werden.  

Das Problem der serologischen Testung liegt aktuell in der limitierten Aussagekraft sowohl hinsichtlich stattgefundener Infektion (Kontakt mit SARS-CoV-2) wie auch ungenügendem Wissen hinsichtlich Immunität spezifisch für SARS-CoV-2:

  1. Ein positiver Test kann falsch positiv sein, aufgrund von Kreuzreaktion mit anderen (banal zirkulierenden) Coronaviren (der Anteil falsch positiver Resultate ist abhängig von der Spezifität). Dies bedeutet, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 stattgefunden hat und der Patient potentiell noch ein Erkrankungsrisiko hat
  2. Ein richtig positiver Test ist aber nach aktuellem Kenntnisstand keine Garantie, dass man gegen eine Reinfektion geschützt ist respektive lässt keine Aussage zu über die Art und Dauer der Immunität
  3. Ein Test kann falsch negativ sein, das heisst, das Resultat schliesst nicht aus, dass man die Krankheit schon durchgemacht hat (der Anteil falsch negativer Resultate ist abhängig von der Sensitivität). In einer chinesischen Studie haben 6 % der PCR-positiven Patienten keine Serokonversion gezeigt (siehe NEJM Journal Watch). Die Immunantwort insbesondere bei Personen, welche einen milden oder asymptomatischen Verlauf gemacht haben ist unklar, was ebenfalls zu falsch negativen Testresultaten führen kann.

Nebst der Qualität der Antikörper-Tests (Sensitivität/Spezifität) spielt für die diagnostische Aussagekraft auch die tatsächliche Zahl der SARS-CoV-2 Infizierten eine wichtige Rolle. Diese ist unbekannt und kann nur basierend auf bestätigten (getesteten) Fallzahlen geschätzt werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer, (Infizierte welche nicht getestet wurden) ein Mehrfaches über jener der bestätigten Fälle liegt (Seroprävalenz in der Bevölkerung). Die Zahl der Erkrankten liegt basierend auf den getesteten Fällen (Stand 15.04.20) bei ca. 0,3 % der Bevölkerung.

Beispiele für die Interpretation eines positiven Testbefundes in Abhängigkeit von der Seroprävalenz

  • Angenommen der Antikörper-Test hätte eine Sensitivität von 100 % und eine Spezifität von 99 %.
    Unter der Annahme einer niedrigen Dunkelziffer wäre die geschätzte Seroprävalenz 1%.

Somit ergibt sich folgendes Resultat hinsichtlich positiver Vorhersagekraft (PPV)

  • Sensitivität 100 %: Alle tatsächlich Erkrankten (100 %) werden richtig erkannt (1 Erkrankter pro 100 Getestete wird korrekt erfasst bei einer Seroprävalenz von 1 % in der Bevölkerung)
  • Spezifität 99 %: 99 % der tatsächlich Gesunden werden als richtig negativ getestet (1 falsch-positiver Test pro 99 Gesunder wird falsch erfasst).

Der positive prädiktive Wert (Anzahl Erkrankte (N = 1) pro Anzahl positiv Getesteter (N = 2) ist somit 50 %, d. h. der positive Test ist mit 50 % Wahrscheinlichkeit falsch positiv, was der Vorhersagekraft eines Münzwurfes entsprechen würde.

Unter der Annahme einer deutlich höheren Dunkelziffer mit einer geschätzten Seroprävalenz in der Bevölkerung von 10 % ergäbe sich folgende positive Vorhersagekraft (bei gleichbleibenden Testkriterien)

  • Sensitivität 100 %: 10 Erkrankte pro 100 Getestete werden korrekt erfasst
  • Spezifität 99 %: 1 Falsch-positiver pro 90 (Nicht-Erkrankter) wird falsch erfasst
  • Der PPV wäre somit 90 %.

Die Thematik wird auch in einem Artikel des Tages-Anzeiger behandelt: Genauso gut wie ein Münzenwurf, 28.04.2020. 

WHO: Empfehlungen zur Verwendung von immundiagnostischen Point-of-Care-Tests für COVID-19

Die WHO hat am 8. April 20 Stellungnahmen (https://www.who.int/news-room/commentaries/detail/advice-on-the-use-of-point-of-care-immunodiagnostic-tests-for-covid-19) zu den aktuell verfügbaren immundiagnostischen Tests abgegeben

  • Angesichts der begrenzten Datenlage empfiehlt die WHO derzeit die Verwendung von antigen-nachweisenden Schnelldiagnosetests für die Patientenversorgung nicht, obwohl die Erforschung ihrer Leistungsfähigkeit und ihres potenziellen diagnostischen Nutzens dringend empfohlen wird.

Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Daten empfiehlt die WHO die Verwendung von antikörper-nachweisenden Schnelldiagnosetests für die Patientenversorgung zwar nicht, ermutigt aber zur Fortsetzung der Arbeiten zur Feststellung ihres Nutzens für die Krankheitsüberwachung und die epidemiologische Forschung.

3. Praxisbetrieb

Telefontriage

  • Patienten mit akuten Beschwerden (z. B. Schmerzen), mit chronischen Krankheiten, bei denen eine Kontrolle notwendig ist und Patieten mit unklaren Symptomen sollen einen zeitnahen Termin erhalten. Ebenso Patienten mit Verdacht auf Coronavirus-Infektion, in separierten Räumen (s. Patientenkanäle). Patienten mit Verdacht auf Coronavirus-Infektion (Husten, Fieber, Anosmie, enger Kontakt zu Indexperson) sollen in einem separaten Zimmer mit einer chirurgischen Gesichtsmaske warten. Alternative Konsultationen siehe unten.   

Hygiene- und Schutzmassnahmen

  • Plexiglasschutz kann bestellt werden bei RAUMBAU AG, 8005 Zürich, Tel. 044 273 37 92 – Fax 044 273 39 92 – Mobile 079 445 98 82 – Mailto husmann_at_raumbau.ch – raumbau.ch
  • Desinfektionsmittel in der Praxis in jedem Sprechzimmer
  • Praxis-Bekleidung möglichst häufig waschen (täglich)
  • Schutzmaske (Op-Maske) tragen Personal und ÄrztInnen (–> zur Bestellung an Kantonsärztlichen Dienst oder Kantonsapotheke wenden)
    • Hinweise zur Anwendung der Schutzmaske: Fest anliegend, können laut BAG für 2–4 h getragen werden, auch wenn sie feucht sind (solange Knappheit herrscht, empfehlen wir, eine Maske pro Tag zu verwenden); nach Berührung der Maske Hände mit Wasser und Seife waschen oder Desinfektionsmittel verwenden
    • Schutzmaske auch bei Hausbesuchen tragen, wenn Patient Symptome einer akuten Atemwegserkrankung zeigt.
  • Schutzhandschuhe, Überschürzen tragen bei der Untersuchung eines Patienten mit begründetem Verdacht oder bestätigtem COVID-19 innerhalb der ersten 10 Tage ab Symptombeginn
  • Schutzbrille tragen bei Patienten mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung zur Durchführung eines Nasophyrynx-Rachenabstrichs (allein für den Abstrich ist keine Überschürze notwendig, es reichen Brille, chirurgische Maske und Handschuhe).  

Getrennte Patientenkanäle herstellen

  • Räumliche Trennung
    • 2 Patientenkanäle für kleinere Praxen: Für den Coronavirus-Abstrich können die Patienten nach vorheriger telefonischer Verabredung separat in Praxisnähe aufgesucht werden, z. B. in der Garage, im Auto vor der Praxis
    • 3 Patientenkanäle
      • 1. Patienten, die sich nach telefonischer Anmeldung und Beratung für einen Sars-CoV-2-Test qualifizieren
      • 2. Risikopatienten ohne Infektzeichen
      • 3. Alle übrigen Patienten.
  • Zeitliche Trennung
    • Beschränkung der Betreuung von Patienten mit respiratorischen Infekten auf den Tagesbeginn/das Tagesende. Die Patienten dann auf direktem Wege in die Sprechzimmer führen und im Anschluss die Räumlichkeiten den Richtlinien entsprechend reinigen.
    • Gut für sehr kleine Praxen, aber erhöhter Organisationsaufwand, gewisse Patienten werden trotzdem fehltriagiert.

Hinweis: Informationen zum Praxisbetrieb finden sich auch im Schutzkonzept der FMH zum Betrieb von Arztpraxen v. 22.04.2020 

COVID-spezifische Diagnostik

  • Patienten mit Husten und Fieber sollen in einem separaten Zimmer mit einer chirurgischen Gesichtsmaske warten
  • Alternativ dazu oder wenn dies aus Platzgründen nicht möglich ist, kann man Patienten auch draussen an der frischen Luft warten lassen und sie per Handyanruf ins Sprechzimmer bestellen. Damit ist das Infektionsrisiko im Wartezimmer stark reduziert
  • Bei dem Abstrich eine chirurgische Gesichtsmaske, Handschuhe und eine Schutzbrille tragen, die nach Flächendesinfektion wieder verwendet werden kann. Es soll mit einem flexiblen Watteträger ein Nasopharyngeal- und ein Rachenabstrich durchgeführt werden (wegen Ressourcenknappheit den gleichen Watteträger für beide Abstriche verwenden). Ist nur ein starrer Watteträger verfügbar, ist ein Rachenabstrich alleine in der ersten Krankheitswoche vermutlich auch ausreichend.
    Videos: Abstrich COVID-19, Durchführung des Coronavirus-Tests in der Praxis
  • Es empfiehlt sich, dass der Arzt/die Ärztin den Patienten zum entsprechenden Röntgen- oder Laborraum begleitet, um eine Trennung der Patientenkanäle zu gewährleisten
  • Die Proben eines Nasen-Rachenabstrichs können direkt an das externe Partnerlabor geschickt werden. Beachte: In der zweiten Krankheitswoche beginnt die Sensitivität der Sars-Cov-2-PCR zu sinken
  • Die serologische Testung ist aktuell noch in der Validierungsphase. Schnellteste in der Praxis sollen vorerst noch nicht eingesetzt werden und müssen wissenschaftlich begleitet werden
  • Beim PCR übernimmt der Kanton die Kosten für Gesundheitsfachpersonen. Bei Krankheitszeichen wird der Test über die Grundversicherung abgerechnet, bei reinem Patientenwunsch (sofern Teste verfügbar und behördlich gestattet) zahlt der Patient selber.

Alternative Konsultationen

  • Sprechstunden per Anruf oder Video
  • Hausbesuche
  • Telemedizin: Wir empfehlen, den Praxen, welche die Medicosearch Onlinetermine nutzen, Medicovideo zu verwenden, da dieses Tool in die Agenda des Praxisinformationssystem integriert ist. In der Praxis hat sich Zoom als äusserst schnell und benutzerfreundlich bewährt, jüngst wurden aber auch Sicherheitsbedenken publik. Bei der Verwendung von Zoom ist zu beachten, dass einmalig die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert werden muss. Alternative Tools sind Skype, Microsoft Teams und viele weitere.

Palliativbetreuung

    • Zur Palliativbehandlung im Pflegeheim oder zuhause empfehlen wir folgendes Vorgehen und folgende Dokumente 
    • Merkblatt für HausärztInnen Palliative Behandlung von COVID19 zu Hause und im Pflegeheim: Das vom Palliativexperten Dr. med. Andreas Weber erstellte Merkblatt als Vorlage benutzen und die lokal gültige Notfallnummer und Palliativteams eintragen!
    • ACP-Patientenverfügung sollte Risikopatienten vor der ärztlichen Kontaktaufnahme übermittelt werden (z. B. über MPA unter Ankündigung, dass die Praxis in der aktuellen Situation die Patientenverfügungen gerne aktuell halten würde). Die Patienten haben so Zeit, sich auf die Fragen vorzubereiten oder sie können den Fragebogen eventuell schon ausfüllen und retournieren. Ziel des Gespräches sollte sein, dieses Formular dann mit dem Hausarzt/der Hausärztin durchzugehen (Notizen in KG eintragen)
    • Ärztliche Notfallanordnung kann am Schluss ausgefüllt, vom Arzt unterzeichnet und dem Patienten zur Unterzeichnung zugestellt werden
    • Notfallplan für HausärztInnen zur palliativen Behandlung von Corona Lungenentzündung: Massnahmen zur Linderung von Symptomen, welche von Patienten, Angehörigen oder Spitex durchgeführt werden können.
    • Weiter Informationen: palliative.ch
  • Ab dem 27.04.20 kann der Praxisbetrieb wieder für alle Patienten unter Einhaltung der Hygieneregeln geführt werden
  • Patienten mit Husten und Fieber sollen in einem separaten Zimmer mit einer chirurgischen Gesichtsmaske warten
  • Alternativ dazu oder wenn dies aus Platzgründen nicht möglich ist, kann man Patienten auch draussen an der frischen Luft warten lassen und sie per Handyanruf ins Sprechzimmer bestellen. Damit ist das Infektionsrisiko im Wartezimmer stark reduziert.

Quelle: Erläuterungen zur COVID-19-Verordnung 2

Es gibt Alternativen zur Praxiskonsultation

  • Eine Alternative zur Praxiskonsultation sind Telefon- und Videokonsultationen. Wir haben in einzelnen Praxen bei mediX zürich mit den Videokonsultationen über medicosearch begonnen. Auskunft kann dazu Robin Schmidt geben: Robin.Schmidt_at_medix.ch

COVID-19-Verordnung 2 (Art. 10c Pflicht der Arbeitgeber)

  • Bei Arbeitstätigkeiten, die aufgrund der Art der Tätigkeit nur am üblichen Arbeitsort erbracht werden können, sind die Arbeitgeber verpflichtet, mit geeigneten organisatorischen und technischen Massnahmen die Einhaltung der Empfehlungen des Bundes betreffend Hygiene und sozialer Distanz sicherzustellen. Erst wenn dies nicht möglich ist, sind besonders gefährdete Arbeitnehmer (u. a. über 65-jährige Personen) unter Lohnfortzahlung zu beurlauben.
    Art. 10c1Pflichten des Arbeitgebers betreffend Schutz der Gesundheit von besonders gefährdeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

    Interpretation mediX: Sofern durch geeignete organisatorische und technische Massnahmen die Einhaltung der Empfehlungen des Bundes betreffend Hygiene und sozialer Distanz sichergestellt werden kann, können auch über 65-jährige Ärztinnen und Ärzte, sofern sie ihre Arbeitstätigkeit nur in der Arztpraxis erbringen können, weiter praktizieren.

    «Besonders gefährdete Ärzte» sollten im Kontakt mit Patienten immer eine chirurgische Gesichtsmaske tragen, ebenso wie die Patienten. Wenn die Patienten die Gesichtsmaske runterziehen müssen, z. B. für einen Nasopharyngealabstrich, soll der Arzt eine FFP2-Maske anziehen.

Laut Verordnung über die Beschränkung der Abgabe von Arzneimitteln vom 18. März 2020 gilt

  • Ärztinnen und Ärzte, Apotheken und andere Betriebe […] (dürfen) pro Einkauf nur eine Packung abgeben
  • Sie dürfen chronisch kranken Personen […] pro Einkauf […] für eine Bedarfsdeckung von höchstens zwei Monaten abgeben
  • Insbesondere Paracetamol aber auch andere Medikamente, die bei grippalen Infekten zur Anwendung kommen, sollen nur dann verordnet werden, wenn ein klarer medizinischer Bedarf besteht.                                                                                        

Ärztinnenn und Ärzte sind angehalten, hier sorgsamer vorzugehen als gewohnt. Aus verlässlichen Quellen weiss mediX, dass es zu massiven Hamsterbestellungen gekommen ist und scharfe Kontingentierungen drohen oder bereits umgesetzt wurden. Dieses Vorgehen gefährdet die mittel- und langfristige Versorgung.

mediX empfiehlt

  1. Paracetamol primär zur Antipyrese bei > 65-Jährigen oder bei Kontraindikationen für NSAR. Nur noch kleine Packungen von Paracetamol abgeben
  2. NSAR oder Metamizol (Minalgin, Novalgin) bei Jungen zur Antipyrese
  3. Zurückhaltender Umgang mit Paracetamol in allen Situationen mit schwacher Indikation, Verzicht oder Umstellung wo möglich (insbes. auch Langzeitanwendung ohne klaren klinischen Nutzen)
  4. Abgabe von einzelnen Blistern wäre erwünscht.
  • Der wöchentliche Qualitätszirkel fällt nicht unter Art. 6 Abs. 1 der COVID-19-Verordnung 2, da es sich hier weder um eine öffentliche noch um eine private Veranstaltung handelt. Sofern die Empfehlungen betreffend Hygiene und sozialer Distanz eingehalten werden können (vgl. Art. 6 Abs. 4)
  • Wir empfehlen, die QZ weiterzuführen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Die QZ bieten auch die Gelegenheit, über aktuelle Fragen der Corona-Epidemie zu sprechen. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig und es ist den einzelnen QZ-Leitern überlassen, bei sehr tiefer Beteiligung die QZ ausfallen zu lassen. Einzelne QZ werden schon als Online-QZ angeboten. Das ist eine gute Alternative zur physischen Präsenz.

Arztpraxen müssen ein Schutzkonzept erarbeiten und in ihrem Betrieb umsetzen (Art. 6a, Abs. 1 COVID-19 Verordnung 2). Die kantonalen Behörden können Arztpraxen, welche kein Schutzkonzept vorweisen können oder dieses nicht einhalten, schliessen (Art. 6a, Abs. 5 COVID-19 Verordnung 2).

Um den administrativen Aufwand für die Arztpraxis so gering als möglich zu halten, stellt mediX diese Vorlage zur freien Verfügung. Die Vorlage basiert – wie in der Verordnung (Art. 6a, Abs. 4 COVID-19 Verordnung 2) empfohlen – auf dem Schutzkonzept der FMH und orientiert sich an der Vorlage des BAG.

Zum Herunterladen: Modifiziertes Schutzkonzept mediX schweiz 04.05.20

4. Spezielle Patientengruppen und medizinische Fragen

Die Rheumatologie des USZ hat ein Merkblattt Vorsichtsmassnahmen für immunsupprimierte Patienten verfasst

  • Es gibt noch keine ausreichenden Erfahrungen zum Krankheitsverlauf mit dem aktuellen Coronavirus bei Immunsupprimierten
  • Die Therapie mit Immunsuppressiva sollte nach jetzigem Stand NICHT vorsorglich unterbrochen werden, da der Schaden einer möglichen Aktivierung der Krankheit bei Unterbruch überwiegt. Bestimmte Immunsuppressiva werden bei schweren Fällen sogar als mögliche Therapie eingesetzt, um die gefährliche Entzündungsreaktion des Körpers zu unterdrücken
  • Beachten Sie die zusätzlichen Massnahmen nach Ausrufung der «ausserordentlichen» Lage am 16.3.20 (vgl. Massnahmen BAG unter www.bag.admin.ch) 
  • Bleiben Sie zu Hause
  • Prüfen Sie mit Ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit zum Home-Office. Ist dies nicht möglich, sollten sie vom Arbeitgeber gemäss der Verordnung 2 Art.10c (Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus vom 16.03.2020) unter Lohnfortzahlung beurlaubt werden. Der behandelnde Arzt kann die Zugehörigkeit zur Risikogruppe schriftlich attestieren (es handelt sich nicht um ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis)
  • Meiden Sie besonders öffentliche Verkehrsmittel
  • Lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen
  • Vermeiden Sie geschäftliche Treffen. Für Sie ist Home-Office obligat
  • Vermeiden Sie auch private Treffen und Besuche iwo immer möglich 
  • Vermeiden Sie besonders Kontakte mit an einer Atemwegsinfektion/Fieber erkrankten Person.

Merkblatt für Patienten: Immunsuppression und Coronavirus (19.03.2020)

Ibuprofen kann auch an Corona Infizierte/Erkrankte verordnet werden. Eine zwischenzeitliche Warnung wurde von der WHO aufgehoben. Auch ACE-Hemmer und Sartane können verordnet werden.
Quellen:  WHO – Ibuprofen und Coronavirus. Merkblatt NSAR (USZ), 21.03.2020

Die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie hat in einer Stellungnahme erläutert, welche Erkrankungen derzeit zu den chronischen Lungenkrankheiten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer SARS COVID-19 gezählt werden und welche nicht dazu gehören –> SGP-Mitteilung vom 18.03.2020.

 Stellungnahme der Schweizerischen Hypertonie Gesellschaft (SGH) 

  • Es gibt derzeit keine Evidenz, dass Patienten mit arterieller Hypertonie ein höheres Risiko haben, sich mit COVID-19 zu infizieren.  
  • Hypertonie per se scheint keine Ursache für einen schwereren Verlauf der COVOD-19-Erkrankung zu sein.       

Einzelheiten siehe  Stellungnahme der SGH​ v. 19.03.2020.

5. Dokumente/Formulare

Zuletzt aufgeschaltete Dokumente

COVID-19: Testkriterien bei Kindern

Dieses Dokument des BAG erläutert das Vorgehen bei Kindern mit COVID-19-kompatiblen Symptomen. 

BAG stuft Schwangere als Risikopatienten ein

Aktualisiertes FMH Schutzkonzept zum Betrieb von Arztpraxen 

Corona-Erwerbsersatzentschädigung 

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COVID-19: Modifiziertes mediX Schutzkonzept zum Betrieb von Arztpraxen 04.05.20
Ein Schutzkonzept ist seit dem 27.04.20 für alle Praxen obligatorisch und muss vom Praxisleiter ausgefüllt und unterschrieben werden. Wir empfehlen euch, das so umzusetzen: Modifiziertes Schutzkonzept mediX schweiz

COVID-19: Containmentphase ab dem 11.05.2020. Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten 

In diesem Dokument erläutert das BAG Massnahmen, die während der Containmentphase vorgesehen sind (Kriterien für PCR-Tests/Beprobungskriterien, Umgang mit symptomatischen Personen, Isolationsmassnahmen, Definition von Kontaktpersonen).

COVID-19: Schutzkonzept der FMH zum Betrieb von Arztpraxen 

Massnahmen zum Praxisbetrieb während der Coronavirus-Epidemie, siehe auch Kapitel 3.1. 

Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)

Diese Verordnung des Schweizerischen Bundesrates enthält Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Institutionen sowie den Kantonen zur Verminderung des Übertragungsrisikos und zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19).

Verdachts-, Beprobungs- und Meldekriterien

Das BAG hat die klinische Symptomatik von COVID-19, die Kriterien für eine notwendige  labordiagnostische Abklärung sowie die Meldekriterien bei positiven Laborbefunden zusammengefasst. 

Meldeformular bei positivem Befund

Das Meldeformular zum klinischen Befund nach positivem Laborbefund muss innert 24 Stunden an das BAG und den Kantonsarzt geschickt werden. 

Klinische Befunde sind elektronisch zu meldenVoraussetzung ist eine HIN-Identität (zum Beispiel eine E-Mail-Adresse @HIN).

  1. Senden Sie via HIN eine HIN secured leere E-Mail an pin_at_hin.infreport.ch.
  2. Den Link zum Onlineformular erhalten Sie dann per E-Mail umgehend zurück. Der Link ist 24 Stunden gültig.
  3. Nach Abschluss der Online-Meldung wird Ihnen der Download des PDF Ihrer Meldung angeboten. Nutzen Sie dieses PDF für Ihre Ablage und Meldung an den zuständigen kantonsärztlichen Dienst.

Für Ärztinnen und Ärzte, die nicht elektronisch melden können, stehen weiterhin PDF-Formulare zur Verfügung (Fax: 058 463 87 77). 

Musterbrief Beurlaubung von gefährdeten Personen

Palliative Care bei Covid-19

Informationen und Empfehlungen für Organisationen und Gesundheitsfachleute, die im Bereich der häuslichen Pflege tätig sind ab 11.05.2020

Die  Empfehlungen des BAG richten sich an alle Anbietenden häuslicher Pflege. Sie dienen der Festlegung der zu ergreifenden Schutzmassnahmen.

COVID-19: Informationen und Empfehlungen für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ab 11.05.2020

Empfehlungen des BAG für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen über zu ergreifende Schutzmassnahmen.

Anordnungen an die Alters- und Pflegeheime betreffend Coronavirus-Patienten der GD Zürich

Infobrief Nr. 3: Umgang mit Coronavirus in den Alterszentren Stadt Zürich, Behandlungsplan und Ärztliche Notfallanordnung

Dokumentation Patientenwille betr. Verlegung ins Akutspital bei COVID-19-Erkrankung 

Informationen der Fachgesellschaft Palliative Geriatrie 

Anleitung für Sprechstunden per Anruf oder Video/Un guide rapide pour évaluer les patients par téléphone ou vidéoconférence

Corona-Erwerbsersatzentschädigung 

Aushang Hausarztpraxis 

 

6. Wichtige Informationsquellen (weblinks)

Aktuelle wissenschaftliche Publikationen zu COVID-19

7. Pressespiegel

8. Impressum

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. med. Felix Huber, Dr. med. Leander Muheim 

Text und Gestaltung: Dr. med. Uwe Beise, Dr. med. Maria Huber

Kontakt: felix.huber_at_medix.ch