Guideline

Prophylaxe venöse Thromboembolie

Erstellt von: Iris Hähnel, Corinne Chmiel Zuletzt revidiert: 09/2026 Zuletzt aktualisiert: 09/2026

Aktualisierungen 07/2026

  • Die Guideline wurde vollständig überarbeitet und um weitere Kapitel ergänzt
  • Neu: Kapitel 1. „Quick Look‟
  • Neu: Kapitel 4.3. „VTE-Prophylaxe im Bereich der interventionellen Medizin‟
  • Stärkere Betonung von individualisierter risikoadaptierter Prophylaxe mit hervorgehobenem Stellenwert von VTE-Risiko-Assessment-Methoden (RAMs) mittels validierter Scores
  • Fokus auf Fast-Track-/Rapid-Recovery-Konzept (frühe Mobilisation), insbesondere auch im ambulanten Setting. Basismassnahmen (für alle Patienten obligat), siehe Kap. 3. „Massnahmen zur Thrombose-Prophylaxe‟
  • Aufwertung der intermittierenden pneumatischen Kompression (IPK) und der Kombination von medikamentösen und physikalischen Massnahmen bei bestimmten Risikokonstellationen
  • ASS kann postoperativ bei orthopädischen oder unfallchirurgischen Eingriffen im Bereich der unteren Extremität (z. B. nach Hüft- oder Knieendoprothese) angewendet werden – ausschliesslich bei Patienten ohne erhöhtes individuelles Thromboserisiko und Frühmobilisation möglich.

 

Tabelle 1: Abkürzungen

Abkürzung

Bedeutung

CrCl

Kreatininclearance

HIPA

Heparin-induzierter Plättchenaktivierungstest

HIT

Heparin-induzierte Thrombopenie

KI

Kontraindikation

KOK

Kombinierte orale Kontrazeptiva

RAM

Risiko-Assessment-Methoden (Scores)

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