Guideline
Migrationsmedizin
Zuletzt revidiert: 10/2021 Zuletzt aktualisiert: 09/2023
- Guideline Kurzversion
- Patienteninformation Läuse – was Sie dagegen tun können
- Patienteninformation Scabies (Krätze)
- Infektiologische Versorgung von Flüchtlingen im Kindes- und Jugendalter
Aktualisierung 09/2026
- Update und Überarbeitung der bisherigen Kapitel inkl. Update Impfungen.
- Neue Kapitel: Abklärungen und Prozedere bei Erstkontakt (Kap. 1), Screening / Abklärung von Infektionskrankheiten (Kap. 3), Nicht–übertragbare Krankheiten (Kap. 5), Anhang (Kap. 8–14): Screening auf Infektionskrankheiten; Eosinophilie; Hauterkrankungen; seltene mit Migration assoziierte Infektionskrankheiten; Infektionskrankheiten mit langer Inkubationszeit; Malnutrition; Vitamin D.
1. Einleitung
- Wichtige Themen der Migrationsmedizin sind – neben Infektionskrankheiten (1–9) und Impfungen (3, 10–13) – nicht–übertragbare chronische Krankheiten und psychosoziale Belastungen, v. a. bei Sans–Papiers, Flüchtlinge, 1. Generation Einwandernde aus Nicht–EU–Ländern (7, 8, 10, 14–24)
- Gesundheit und Krankheit sind oftmals mit den Gründen für die Migration assoziiert (13, 25), wie: Krieg, politische Konflikte, Flucht (26–28); wirtschaftliche Not/Arbeitsmöglichkeiten; Familienzusammenführung; künftig wahrscheinlich auch vermehrt Klimaveränderungen (29–35)
- Bei Kommunikationsproblemen → Dolmetscherdienste (→ Kap. 7 „Weblinks‟). Ggfls. Bieten, je nach Gemeinde, Freiwilligendienste gratis Übersetzerdienste an.
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