ICONAktuell bei mediX

Evivo Kurse "Gesund und aktiv leben"

mediX führt neu in Bern und Zürich die Evivo Kurse "Gesund und aktiv leben" durch.

Im Vordergrund stehen dabei krankheitsübergreifende Themen wie beispielsweise Umgang mit Schmerzen, Erschöpfung, Medikamentenmanagement oder Ernährung. Die Teilnehmenden werden befähigt, aktiv mit ihren chronischen Beschwerden umzugehen. In diesem Sinne steht «Evivo» für E wie Empowerment (Stärkung, Befähigung) und Vivo für Ich lebe.

Das Evivo-Programm behandelt einen konkreten Themenkatalog: Ernährung, Kommunikation mit Angehörigen und Fachpersonen, Erschöpfung, Müdigkeit, Schmerzen, Depression, Medikamente, Vorstellungskraft, Emotionen, Gesundheitssystem und Bewegung.

Evivo-Kurse sind auf Menschen mit verschiedenen chronischen Krankheiten und unterschiedlichen Bedürfnisse abgestimmt. Die Kursleitung übernehmen jeweils zwei ausgebildete Personen, die meist selbst chronisch krank sind. Ein Evivo-Kurs dauert sechs Wochen. Einmal pro Woche trifft sich die Gruppe mit 8 bis 15 Teilnehmenden für zirka zweieinhalb Stunden. Damit Sie sich im Kurs wohlfühlen, nimmt die Kursleitungen auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht. «Evivo» ersetzt nicht den regelmässigen Arztbesuch, «Evivo» ergänzt ihn.

Evivo ist ein wissenschaftlich geprüftes Selbstmanagement-Programm für Menschen mit chronischen Krankheiten und für deren Angehörige. Es wurde an der Stanford University entwickelt und von der Careum Stiftung für die Schweiz angepasst.

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ICONVergangene Themen

Folgenden Theman haben wir uns in der Vergangenheit gewidmet:

Mit Managed Care weniger Hospitalisierungen bei chronisch Kranken

Publiziert am von Werner Mäder im mediX-Blog

Managed Care-Versicherte werden besser betreut und daher z.B. bei chronischen Erkrankungen weniger häufig in ein Spital eingeliefert. Dies zeigt eine Studie, die Prof. Dr. med. Thomas Rosemann, Direktor des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich, kürzlich veröffentlicht hat. Managed Care, dies zeigen die ausgewerteten Helsana-Daten von gegen 100’000 PatientInnen deutlich, führt zu einem höheren Wohlbefinden und zu geringeren Kosten. Wenn ÄrztInnen im Rahmen eines Managed Care Modells Budgetverantwortung tragen, dann sind offenbar die PatientInnen besser koordiniert, profitieren gesundheitlich davon und es entstehen auch weniger kosten, so Rosemann im Interview mit mediXTV.

Rosemann widerspricht also basierend auf seinen Studien der oft geäusserten Meinung, managed care PatientInnen würden „weniger Medizin“ erhalten und betont die tiefen Kosten bei hoher Leistungsqualität. Der Verdacht der schlechteren Versorgung bestätige sich in seinen Daten überhaupt nicht; PatientInnen scheinen eine bessere, kontinuierlichere Betreuung zu erhalten. Das Risiko, aufgrund ihrer chronischen Erkrankung ins Spital zu müssen, sei bei managed Care signifikant geringer.

Rosemann sieht daher in den Managed Care-Modellen in integrierten Gruppenpraxen, wie z.B. die Gruppenpraxen von mediX, die Zukunft einer kostengünstigen und qualitativ hochstehenden Grundversorgung.

mediX-Guidlines in Fachzeitschrift veröffentlicht

Publikation Fachzeitschrift
Publikation Fachzeitschrift

Publiziert am 11. September 2015 im mediX-Blog von Werner Mäder

Wir freuen uns sehr über diese Premiere: Die als Weiterbildungsmedium für Ärzte bekannte Fachzeitschrift „Praxis“ wird ausgewählte mediX-Guidelines veröffentlichen. Dies ist ein klares Zeichen für die hohe Qualität dieser Guidelines, denn sie alle werden vor der Veröffentlichung in «Praxis» nochmals einem Reviewer vorgelegt.

Mit den rund 70 regelmässig nachgeführten Guidelines unterstützt mediX seine Ärztinnen und Ärzte bei ihrer täglichen Arbeit in der Praxis. Verfasst werden sie von Ärztinnen und -Ärzten (mediX, mediX bern, mediX zürich) zu unterschiedlichen Gebieten der hausärztlichen Grundversorgung. In Qualitätszirkeln werden sie kontinuierlich überarbeitet und auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und internationaler Richtlinien aktualisiert.  Für die hausärztliche Praxis stellen sie Richtlinien für die evidenzbasierten Behandlung bereit und bieten eine Entscheidungsgrundlage, um bei unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten für den individuellen Patienten die beste Wahl zu treffen.

Die ersten Guidelines zum Thema «Zeckenübertragenen Krankheiten – Borreliose und FSME» ist in der «Praxis» vom 21. Juli 2015 erschienen. Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir nicht mit dem PDF des Originalartikels verlinken. Wir geben Ihnen daher hier den Link zu den entsprechenden Guidelines auf medix.ch.

Was kann Dr. App?

Hunderte von Apps für iOS, Android auch für Windows tummeln sich im Netz. Nicht alle können halten, was sie versprechen; optimistische Schätzungen sprechen von über 100’000 Apps weltweit. Die Anwendungen reichen vom Schritt- und Kalorienzähler über das Schmerztagebuch bis zur Hautkrebsfrüherkennung. Smartphones können mithilfe des eingebauten Mikrofons als Stethoskop genutzt werden oder Schlafstörungen erkennen, wenn sie im Bett platziert werden. Aber die wirklich Guten gehen allzu leicht im unüberschaubaren Überangebot unter. Lesen Sie weiter auf dem mediX-Blog >>>

Was kann Dr. App

Worum geht es beim elektronischen Patientendossier?

Publiziert am von Werner Mäder auf dem mediX-Blog

Die Förderung elektronischer Gesundheitsdienste (“eHealth”) und insbesondere des elektronischen Patientendossiers ist ein wesentliches Element der Strategie “Gesundheit2020″ des Bundesrates. Dieser will insbesondere Mit dem elektronischen Patientendossier die Qualität der Behandlungsprozesse verbessern, die Patientensicherheit erhöhen und die Effizienz des Gesundheitssystems steigern.

Im März 2015 hat nun auch der Nationalrat mit 175 zu 4 Stimmen das neue Gesetz verabschiedet und schafft so die Grundlage für schweizweite Standards beim elektronischen Patientendossier. Mit klaren Regeln will der Bund dafür sorgen, dass die kantonalen Systeme untereinander kompatibel sind und sich vernetzen lassen.

Lesen Sie weiter auf dem mediX-Blog >>>

 

Elektronisches Patientendossier
Elektronisches Patientendossier

Also doch: die PatientIn im Zentrum

Eigentlich habe ich immer geglaubt, dass ich als Patient im Zentrum aller medizinischen Bemühungen und Tätigkeiten stehe. Vielleicht war das aber auch nur so, weil ich als mediX-Patient der ersten Stunde nichts anderes kennen gelernt habe – seit ich mich wegen Umzugs von meinem langjährigen Hausarzt getrennt habe.
Informierte PatientInnen entscheiden selbst

Nun musste ich am FMC-Kongress (Forum Managed Care) zur Kenntnis nehmen, dass die patientenorientierte Medizin eine eher neue Erscheinung sei und noch viel «Luft nach oben» habe. die Sprechstunde sei in Zukunft noch mehr als Hör- und Fragestunde zu verstehen, denn nur wer zuhören könne, sei auch in der Lage, die Anliegen und Bedürfnisse der PatientInnen ins Zentrum zu rücken. ÄrztInnen müssten vermehrt Zusammenhänge erklären, Alternativen aufzeigen und Aus- und Nebenwirkungen darstellen. Denn am Ende entscheide immer häufiger die PatientIn. Lesen Sie weiter im mediX-Blog >>>

Die Gesundheitskosten wachsen weiter

santésuisse rechnet für 2015 mit einem Anstieg der Gesundheitskosten von 3,5 Prozent pro versicherte Person. Das grösste Wachstum ist bei den niedergelassenen Ärzten und beim Spital ambulant zu erwarten. Die Hauptgründe für das ungebremste Kostenwachstum liegen bei der stark gestiegenen Anzahl Ärzte und den höheren Kosten pro ambulante Behandlung. Für 2016 wird ein leicht tieferes Wachstum der Gesundheitskosten von knapp drei Prozent erwartet. Lesen Sie weiter im mediX-Blog >>>

Ebola

Ebola breitet sich aus, derzeit zwar nur in Afrika, trotzdem ist die ganze Welt davon betroffen. Reisende kehren verunsichert aus Afrika zurück oder wissen nicht, ob sie eine Reise nach Afrika überhaupt antreten sollen. Aber auch die humanitäre Katastrophe, die Ebola für Afrika bedeutet, geht uns alle an. Wir informieren unsere mediX Ärztinnen und Ärzte laufend über den Umgang mit Ebolaverdacht in der Praxis